Service: Fahrradkauf in Zeiten von Corona

Fahrrad kaufen trotz Corona?

Das Fahrrad ist in Zeiten von Corona in der Beliebtheit nochmals deutlich gestiegen. Es ist in diesen Zeiten das sicherste und auch wohl hygienischste Verkehrsmittel der Wahl. Wer in Corona-Zeiten ein neues Fahrrad kaufen möchte, muss mit Einschränkungen rechnen. Online-Händler sind weniger von der Krise betroffen als stationäre Fahrradläden.

Fahrrad ist während Corona-Krise das sicherste Verkehrsmittel

Fahrradtour trotz Corona - FahrradfrühlingDer Zuwachs des Radverkehrs war schon in den zurückliegenden Jahren im wahrsten Sinne des Wortes elektrisierend. In Zeiten von Corona & Co. jedoch hat dieses Wachstum nochmals deutlich zugelegt.

Insbesondere gute, gebrauchte E-Bikes stehen in der Beliebtheit weiter vorne. Aber was macht nun der klassische, lokale Fahrradladen in der Nähe? Sie dürfen Serviceleistungen zur "Aufrechterhaltung der Mobilität" weiterhin anbieten, natürlich unter Einhaltung aller geltenden Regeln und Hygiene-Vorschriften. Denn seit in Deutschland die meisten Ladengeschäfte geschlossen bleiben müssen, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben auch die Fahrradläden ein Problem.

Fahrradhändler sind weiterhin da

Während Online-Händler wie Bikesale in München beim Verkauf über ihren Online-Shop keinen direkten Kundenkontakt haben und somit den Betrieb normal aufrechterhalten können, sind die Herausforderungen in den reinen Fahrradläden ungleich größer. Die ausbleibende Kundschaft im Ladengeschäft ist plötzlich versiegt. Einfallsreiche Händler können sich jedoch auch weiterhin über Wasser halten.

Gerade jetzt im Frühling machen die Händler in der Regel ihr größtes Geschäft. Um in Corona-Zeiten Fahrradverkauf nicht ganz einbrechen zu lassen, reagieren viele Händler. Die Krise ist auch eine Chance, neue Sachen auszuprobieren. Schließlich muss man sich auch zukünftig auf alles gefasst machen und flexibel sein.

Lieferengpässe verknappen das Angebot

Viele Fahrradfreunde haben sich bereits fürs Frühjahr womöglich ein Wunschfahrrad ausgesucht und sind nun im Zweifel, ob es überhaupt in der passenden Rahmengröße vorrätig ist. Der Grund liegt in den unterbrochenen Liefer- und Produktionsketten. Hier hilft die direkte Kontaktaufnahme mit dem Händler Deines Vertrauens per Anruf oder E-Mail.

Sicher Probefahren

Auch die stets empfohlene Probefahrt muss nicht ausfallen. Selbst die Übergabe des Fahrrades kann kontaktlos unter Einhaltung von Hygienevorschriften realisiert werden. Gut organisierte Fahrradläden desinfizieren übliche Griffstellen wie Lenker und Sattel und liefern das Fahrrad sogar direkt bis vor die Haustür. In Zusammenarbeit mit den Herstellern werden jetzt neu gekaufte Bikes auch "kontaktlos per Spedition" nach Hause geliefert und nicht mehr über den Umweg des Händlers.

Fazit: In Zeiten von Corona scheint sich die Art und Weise, wie man den Kunden anspricht und berät im örtlichen Handel einerseits und im Online-Handel andererseits anzugleichen. Die Fahrradübergabe erfolgt - hier aus der Not geboren und dort auf etablierte Weise - kontaktlos. Man mailt oder telefoniert, Hauptsache, die körperliche Distanz ist gegeben!x